Um Internetseiten zu schreiben und diese in einer “echten” Umgebung zu testen, kann man sich mit einem Virtuellen PC einen Webserver aufsetzen. Ich habe mich für die Software VMware und das Betriebssystem Debian Linux entschieden. Einen Virtuellen PC kann man sich z.B. unter EasyVMX zusammen stellen. Alternativ habe ich hier mal einen fertigen PC vorbereitet: Download

Jetzt sollte man sich das Debian herunter laden. Unter debian.org findet man eine minimale Net-Installer-ISO. Diese ist optimal, da wir für den Debian-Webserver nur ein minimales Debian benötigen. Also Net-Installer-ISO herunter geladen und auf eine CD gebrannt.

Um den Virtuellen PC zu starten, enpackt man noch das herunter geladene VMX-Archiv in einen Ornder und startet die vmx-Datei.

Beim Start des Virtuellen PC muss noch das ISO-Image als ins virtuelle CD-Laufwerk einbinden, um davon zu booten. Jetzt kann die Installation starten:

  • Wenn das Booten geklappt hat sollte der Debian Startbildschirm erscheinen.
  • Mit einem ENTER startet man nun die Installation / Konfiuration
  • Als erstes wird man gefragt, welche Spracheinstellungen es denn sein sollen:
    Und da ich Deutsch spreche, in Deutschland lebe und eine deutsche Tastatur bediene, wähle ich überall “Deutsch” oder “Deutschland” aus.
  • Nach einer weiteren Bestätigung durch ENTER, oder vielmehr drei Bestätigungen, wird die Hardware erkannt, die Installations-CD durchsucht und Standard-Komponenten geladen.
  • Der nächste Benutzer-Eingiff ist erst wieder bei den Netzwerk-Einstellungen nötig. Die erste Frage, die gestellt wird lautet, wie heißt der Rechner/Server. Zur Vereinfachung nenne ich den neuen Server einfach “Server”.
    Danach wird der Domain-Name abgefragt, wenn der Rechner sich in einem lokalem Netzwerk befindet, reicht “localhost” als Name vollkommen aus. Andernfalls sollte die Domain-Bezeichnung im Format “example.com” eingegeben werden.
  • Nach dem Erkennen der Festplatten und dem Laden des Partitionierungsprogrammes, werden die Festplatten partitioniert und eingerichtet. Als Anfänger empfiehlt sich die geführte Partitionierung unter Verwendung der gesamten Festplatte. Das Home-Verzeichnis kann auch auf der ersten und einzigen Partition bleiben:
  • Jetzt sind noch die Benutzereinstellungen, wie Root-Passwort, der erste Nicht-Admin-User und dessen Passwort einzurichten.
  • Die Installation der Grundkomponenten folgt. Danach werden Zusatz-Programme installiert.
    Zunächst wird aber nach einem Netzwerkspiegel, also einem Download-Verzeichnis für Debian-Pakete, gefragt. Dies quitiert man natürlich mit “Ja” und wählt erst ein Land und dann eine Adresse aus.
  • Ob man an der Paketerfassung für statistische Zwecke mitmachen möchte, ist jedem selbst überlassen. Ich lehne dies aber meist ab.
  • Von der Zusatz-Software (Desktop-Umgebung, Webserver, …) möchte ich nichts installieren. Nach der Betriebssystem-Installation werden benötigte Programm nachinstalliert.
  • Der Boot-Manager “GRUB” wird installiert, um das neue Debian starten zu können.
  • Noch ein ENTER-Druck und die Installation ist vollendet. und das neue Debian startet das erste Mal.