Das Debian ist in einer minimalen Konfiguration installiert. Nun sind weitere Programme an der Reihe.
- Zunächst sollte man die Paketlisten und die schon installierten Pakete selbst aktualisieren:
su
Mit diesem Befehl erhält man die Root-Rechte. Dies ist notwendig um Systemveränderungen überhaupt durchführen zu dürfen. Nach diesem Befehl muss man natürlcih das Root-Passwort eingeben.Jetzt folgt die Paktelisten-Aktualisierung mit dem Paket-Manager “aptitude”:
aptitude update
und gleich dananch die Aktualisierung der bereits installieren Pakete und Programme mittels
aptitude upgrade
- Um nicht immer komplett in den Root-Modus wechseln zu müssen, sondern immer nur einzelne Befehle als Root auszuführen, installiert man das Paket “sudo” mit dem Befehl
aptitude install sudo
Nun muss natürlich noch die Liste derer, die durch “sudo” root-Rechte erhalten angepasst werden. Diese Einstellungen werden in der Datei /etc/sudoers gesetzt:
vi /etc/sudoers
Diese Datei muss wie folgt angepasst werden
root ALL=(ALL) ALL Benutzername ALL=(ALL) ALL
- Auch die Anpassung des Bootmanagers GRUB ist ratsam, da dieser in der Standard-Einstellung zwei Bootoptionen anbietet und für die Auswahl eine Zeitlang wartet. Normalerweise will ich aber nur mein Debian starten und das sofort. Also bearbeitet man die Menü-Datei von GRUB /boot/grup/menu.lst:
Man kommentiert mit ‘#’ einfach alle Zeilen des Boot-Menüs aus und übrig bleiben nur:title Debian GNU/Linux, kernel 2.6.26-2-686 root (hd0,0) kernel /boot/vmlinuz-2.6.26-2-686 root=/dev/hda1 ro quiet initrd /boot/initrd.img-2.6.26-2-686
Die Kernel-Version kann natürlich abweichen.